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Ferrero Rocher Schokolade und die Muttergottes von Lourdes
Ferrero Rocher, die beliebte Schokoladen- und Haselnuss-Leckerei wurde  – was vielen nicht bekannt ist – nach dem Ort der Marienerscheinungen von Lourdes benannt. Die weltweit bekannte, in einer Goldfolie verpackte Ferrero Rocher Pralinée – geht also sozusagen auf die Jungfrau von Lourdes zurück. Als nämlich der italienische Chocolatier Michele Ferrero 1982 diese Leckerei einführte, nannte er sie „Rocher“ – nach der zerklüfteten Felsengrotte dem „Rocher de Massabielle“, der Stelle an der die Muttergottes 1858 dem Mädchen Bernadette Soubirous erschienen war. Irgendwie erinnert die haselnussbedeckte Oberfläche der Pralinen denn auch an die Felsformation in Lourdes, die für den Familienunternehmer Michele Ferrero, der 2015 im Alter von 89 Jahren am Valentinstag starb, eine besondere Bedeutung hatte. Als frommer Katholik war Ferrero nämlich für seine starke Liebe zur Muttergottes bekannt. Der Feier des 50. Jahrestages seiner Firmengründung etwa bekannte er: „Der Erfolg von Ferrero verdanken wir unserer lieben Frau von Lourdes; ohne sie können wir wenig tun.“
Heute ist Ferrero mit seinen verschiedenen Süsswarenprodukten wie Ferrero Rocher, Nutella und Tic Tacs drittgrösster Schokoladenproduzent der Welt mit einem Jahresumsatz von ca. 10 Milliarden Euro (2016).
Michele Ferrero pilgerte übrigens jährlich gemeinsam mit seinen Top-Managern nach Lourdes und organisierte auch einen Besuch des Schreins der Hl. Bernadette für seine Angestellten. In jedem Werk seines weltweiten-operierenden Unternehmens liess er ausserdem Statuen der Jungfrau von Lourdes aufstellen.